Immobilienpreise sind keine festen Größen, sondern immer wieder Schwankungen unterlegen. Viele Faktoren haben Einfluss auf die Preise für Immobilien, neben Angebot und Nachfrage können auch politische Entscheidungen oder wirtschaftliche Veränderungen zum Teil für beträchtliche Schwankungen sorgen. Wird das Immobilienangebot in einer Großstadt knapp, weichen viele Käufer auf günstigere Vororte aus und sorgen somit auch dort für einen Preisanstieg. Der Preis Ihrer Immobilie kann sich also in kürzester Zeit stark verändern. Umso wichtiger ist eine professionelle Einschätzung des aktuellen Immobilienpreises, die immer zeitnah vor einem Verkauf erfolgen sollte.

Was ist meine Immobilie wert?

Ein realistischer Verkaufspreis lässt sich nur ermitteln, wenn man mit den lokalen Immobilienpreisen bestens vertraut ist. Die Frage nach dem Wert einer Immobilie ist deshalb für Laien kaum zu beantworten. Ein professioneller Makler aus Ihrer Region kann viele Vergleichswerte heranziehen und kennt die lokalen Immobilienpreise. Mit einem Immobilienmakler haben Sie bei Ihrem Verkauf einen kompetenten Ansprechpartner, der anhand der Immobiliendaten, der Umgebungsbedingungen sowie der aktuellen Immobilienpreisentwicklung einen Verkaufswert angibt. Wichtige Informationen, die ihm dafür zur Verfügung gestellt werden müssen, sind zum Beispiel folgende:

  • Um welchen Haustyp handelt es sich beim Verkaufsobjekt?
  • Wie groß sind Wohn-, Nutz- und Grundstücksfläche?
  • Gibt es eine oder sogar mehrere Parkmöglichkeiten?
  • Ist das Gebäude unterkellert?
  • Ist das Objekt ganz oder teilweise vermietet?
  • Wie ist der Ausstattungsstandard?
  • Welche Besonderheiten hat das Haus?
  • Wie sind die Energiekennwerte, wie ist der Dämmstandard?

ImmobilienpreiseDer Makler wird anhand dieser sowie weiterer Fragen eine Immobilienbewertung vornehmen. Oft werden Ihnen hilfreiche Fragebögen zur Verfügung gestellt, die alle wichtigen Punkte erfassen. In Österreich existieren im Wesentlichen drei Wege, eine Immobilien- bzw. Grundstücksbewertung durchzuführen. Diese sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Möchten Sie Ihre Immobilie kostenlos bewerten lassen, ist HAUSGOLD der richtige Ansprechpartner. In unserem Pool aus qualifizierten Immobilienmaklern finden Sie auch für Ihre Immobilie den passenden Spezialisten, der sich mit den Immobilienpreisen in Ihrer Region auskennt und Ihre Immobilie kostenlos bewertet.

Nebenkosten beim Immobilienverkauf

Ein wichtiger Posten bei einem Immobilienverkauf sind die Nebenkosten. Auch sie fließen in den Immobilienpreis ein und sollten daher von Ihnen berücksichtigt werden. Denn auch die Nebenkosten können sich summieren und so den Erlös am Ende schmälern. Die meisten Nebenkosten gehen in Österreich eher zu Lasten des Käufers, sollten aber zur Sicherheit im Kaufvertrag genau geregelt sein.

Nebenkosten des Käufers

  • Grunderwerbsteuer: grundsätzlich 3,5 Prozent des Kaufpreises
  • Grunderwerbsteuer beim Kauf einer Immobilie von nahen Verwandten wie Ehepartnern, Eltern, Kindern oder Enkeln: 2 Prozent des Kaufpreises.
  • Grundbucheintrag: Gebühr von 1,1 Prozent des Kaufpreises; bei Belastung mit einer Hypothek fallen weitere 1,2 Prozent des Pfandrechtwertes an. Hinzu kommt in beiden Fällen die Eingabengebühr.
  • Kosten für Notar oder Rechtsanwalt: Errichtung eines Kaufvertrags, Grundbucheintragung und Beglaubigung von Unterschriften betragen in der Regel rund 2,5 Prozent des Kaufpreises. Die genaue Höhe der Gebühren hängt vom Kaufpreis ab und wird durch die Kammertarife geregelt. Hinzu kommt die Umsatzsteuer. Pauschalhonorare können verhandelt werden.

Immobilienpreise: Die Maklerprovision

Bei der Festlegung eines Immobilienpreises sollte man auch die Maklerprovision nicht außer Acht lassen. Je nach Wert der Immobilie können hier größere Summen zusammenkommen. Ein Grund mehr bei der Wahl des Immobilienmaklers Sorgfalt walten zu lassen, um am Ende den Top Preis für die eigene Immobilie zu erzielen. Wenn beim Kauf einer Immobilie ein Makler beauftragt wird, zahlen in der Regel sowohl der Verkäufer als auch der Käufer eine Provision. Die Höhe der Maklerkosten ist letztlich verhandelbar. Dennoch gibt es gesetzlich bestimmte Höchstgrenzen, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Ist der Wert nicht höher als 36.336,42 Euro, fallen vier Prozent Provision an.
  • Liegt der Wert zwischen 36.336,42 und 48.448,51 Euro, beträgt die Provision 1.453,46 Euro.
  • Beträgt der Wert mehr als 48.448,51 Euro, liegt die Provision bei drei Prozent.

Auf die Maklerprovision ist zusätzlich ein Mehrwertsteuersatz von 20 Prozent zu entrichten.

Setzen Sie auf Kostentransparenz!

Kostentransparenz ist für den Erfolg geschäftlicher Transaktionen entscheidend. Ihr bester und kompetentester Wegweiser durch den Kostendschungel rund um den Immobilienverkauf ist der erfahrene Immobilienmakler. Er kennt die einzelnen Gebühren samt der üblichen Sätze und kalkuliert aus der Gesamtheit aller Anforderungen und Gegebenheiten den bestmöglichen Verkaufspreis für Ihre Immobilie.