Der Immobilienmarkt ist ständig in Bewegung, gleiches gilt für die Immobilienpreise in Österreich. Beeinflusst werden die Immobilienpreise in Österreich durch verschiedene Faktoren, die sich zudem laufend verändern, so zum Beispiel das Zinsniveau, die Finanzierungsmöglichkeiten oder die Entwicklung der Infrastruktur. Insgesamt steigen die Immobilienpreise in Österreich wieder. Für Immobilienverkäufer ist das eine positive Entwicklung.

Wie sind die Immobilienpreise in Österreich?

In den verschiedenen Bundesländern Österreichs variiert die Preisdynamik zum Teil sehr stark. Die besten Immobilienpreise in Österreich lassen sich an ganz klaren Schwerpunkten erzielen: In der Region Salzburg oder Wien sowie in den Tourismusdestinationen in den Bergen lassen sich so gute Immobilienpreise erreichen wie lange nicht mehr. Etwas weniger hochpreisig zeigen sich kleinere Städte und die ländlichen Regionen, die keine gute Anbindung an große Städte haben. Neben den allgemeinen Trends bestimmt natürlich immer auch das Geschick des Immobilienmaklers, zu welchem Preis Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück letztendlich verkauft wird.

Top Preise für Immobilien in gefragten Lagen

Immobilienpreise-OesterreichJedes Bundesland in Österreich hat seine Vorteile und – bedingt durch die landschaftlichen Vorzüge – seine bevorzugten Lagen, in denen sich beim Verkauf einer Immobilie besonders gute Preise erzielen lassen.

  • In Wien sind die Preise für Immobilien in Österreich derzeit am höchsten. Im 1. Bezirk und der Wiener Innenstadt werden die teuersten Immobilien verkauft, oft bedingt durch Sanierungen oder Ausbauten zum Beispiel von Dachgeschossen. Auch in den Wiener Bezirken Wieden, Neubau, Josefstadt und Döbling sind die Preise hoch.
  • Ähnlich hoch sind die Immobilienpreise in Salzburg – nach Wien das teuerste Pflaster Österreichs. Das gilt nicht nur für die Stadt, sondern auch für das Bundesland. Hier sind die Immobilienpreise im Vergleich zu den anderen österreichischen Bundesländern deutlich höher.
  • Besonders teure Wohnung gibt es auch in Wels Stadt, Klagenfurt Land, Wien Umgebung, Villach Land und Mödling.
  • Ähnlich hohe Preise haben auch Ferienregionen und Skigebiete – allen voran Kitzbühel, wo man traditionell mit teuren Preisen rechnen muss.

Für die Marktentwicklung in nächster Zeit wird vor allem für sehr viele gute Lagen ein Aufwärtstrend vorhergesagt. Wie genau die Situation der Immobilienpreise in Österreich sich entwickeln wird, hängt von vielen Komponenten ab. Insbesondere die Bauabsichten vieler Menschen können die Immobilienpreise in Österreich beeinflussen.

Immobilienpreise in Österreich: Bewertung und Nebenkosten

Um Immobilienpreise in Österreich zu bestimmen, existieren im Wesentlichen drei Wege. Diese sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Wenn Sie eine Immobilienbewertung benötigen, sind wir der richtige Ansprechpartner. In unserem Netzwerk aus Spezialisten können Sie den idealen Makler für die realistische Einschätzung des Immobilienpreises für Ihr Objekt in Österreich finden und ansprechen! Nutzen Sie den Maklerpool von HAUSGOLD, um Ihre Immobilie kostenlos bewerten zu lassen und einen ortskundigen Makler aus Ihrer Region zu finden.

Ein wichtiger Posten bei einem Immobilienverkauf sind die Nebenkosten. Auch sie fließen in den Immobilienpreis ein und sollten daher von Ihnen berücksichtigt werden. Denn auch die Nebenkosten können sich summieren und so den Immobilienpreis am Ende schmälern. Die meisten Nebenkosten gehen in Österreich eher zu Lasten des Käufers, sollten aber zur Sicherheit im Kaufvertrag genau geregelt sein.

Nebenkosten des Käufers

  • Grunderwerbsteuer: grundsätzlich 3,5 Prozent des Kaufpreises
  • Grunderwerbsteuer beim Kauf einer Immobilie von nahen Verwandten wie Ehepartnern, Eltern, Kindern oder Enkeln: 2 Prozent des Kaufpreises.
  • Grundbucheintrag: Gebühr von 1,1 Prozent des Kaufpreises; bei Belastung mit einer Hypothek fallen weitere 1,2 Prozent des Pfandrechtwertes an. Hinzu kommt in beiden Fällen die Eingabengebühr.
  • Kosten für Notar oder Rechtsanwalt: Errichtung eines Kaufvertrags, Grundbucheintragung und Beglaubigung von Unterschriften betragen in der Regel rund 2,5 Prozent des Kaufpreises. Die genaue Höhe der Gebühren hängt vom Kaufpreis ab und wird durch die Kammertarife geregelt. Hinzu kommt die Umsatzsteuer. Pauschalhonorare können verhandelt werden.

Immobilienpreise in Österreich: Die Maklerprovision

Wenn beim Kauf einer Immobilie ein Makler beauftragt wird, zahlen in der Regel sowohl der Verkäufer als auch der Käufer eine Provision. Die Höhe der Maklerkosten ist letztlich verhandelbar. Dennoch gibt es gesetzlich bestimmte Höchstgrenzen, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Ist der Wert nicht höher als 36.336,42 Euro fallen vier Prozent Provision an
  • Liegt der Wert zwischen 36.336,42 und 48.448,51 Euro beträgt die Provision 1.453,46 Euro
  • Beträgt der Wert mehr als 48.448,51 Euro liegt die Provision bei drei Prozent

Auf die Maklerprovision ist zusätzlich ein Mehrwertsteuersatz von 20 Prozent zu entrichten.

Der Makler als Berater für die Preisbildung

ImmobilienpreiseDie vielen Entscheidungen beim Immobilienverkauf, die von den Immobilienpreisen in Österreich, der eigenen aktuellen Situation, der Lage der Immobilie und vielen weiteren Komponenten und Randbedingungen abhängen, bilden ein komplexes System. Die Preisbildung auf dem Immobilienmarkt spiegelt stets das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage wider und wird daher neben allen anderen Faktoren auch durch die tatsächlich realisierten Transaktionen beeinflusst. Um sich in diesem System zurechtzufinden und um einen angemessenen Preis für das eigene Verkaufsobjekt festzulegen, bedarf es zahlreicher Überlegungen. Das Fachwissen, das unsere Immobilienmakler bieten, unterstützt Sie bei der so wichtigen Entscheidungsfindung. Durch seine Marktkenntnis ist er in der Lage, überzogene Preisvorstellungen zu korrigieren, bewahrt Sie aber auch davor, Ihr Objekt aus Unkenntnis der Marktsituation unter Wert zu verkaufen.