Ein Makler ist der Experte an Ihrer Seite, wenn Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen wollen. Er übernimmt bereits im Vorfeld viel Arbeit und besichtigt die Immobilie, bewertet die Immobilie und erstellt ein Exposé mit allen Rahmendaten. Darüber hinaus kümmert er sich um die Vermarktung und organisiert und führt Besichtigungstermine mit Interessenten durch. Für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie fällt eine Maklerprovision – auch Courtage genannt – an. Da Immobilienmakler in Österreich meist als Doppelmakler auftreten, wird die Provision in der Regel sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer gezahlt.

Die Höhe der Maklerprovision

MaklerprovisionDie Maklerprovision ist das Erfolgshonorar eines beauftragten Immobilienmaklers und wird nur im Verkaufsfall einer Immobilie fällig. Die Courtage richtet sich nicht nach dem geleisteten Aufwand, sondern ist das Honorar für die erfolgreiche Vermittlung zwischen Käufer und Verkäufer.

Wenn beim Kauf einer Immobilie ein Makler beauftragt wird, zahlen in der Regel sowohl der Verkäufer als auch der Käufer eine Provision. Die Höhe der Maklerkosten ist letztlich verhandelbar und sollte in jedem Fall im Vorfeld besprochen werden. Dennoch gibt es gesetzlich bestimmte Höchstgrenzen, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Ist der Wert nicht höher als 36.336,42 Euro fallen vier Prozent Provision an.
  • Liegt der Wert zwischen 36.336,42 und 48.448,51 Euro beträgt die Provision 1.453,46 Euro.
  • Beträgt der Wert mehr als 48.448,51 Euro liegt die Provision bei drei Prozent.

Auf die Maklerprovision ist zusätzlich ein Mehrwertsteuersatz von 20 Prozent zu entrichten.

Regelungen für die Maklerprovision

Zur Maklercourtage gibt es einige rechtliche Voraussetzungen, die den Anspruch auf Zahlung einer Maklerprovision regeln. So muss der Makler einen Nachweis für seine Vermittlungstätigkeit erbringen. Es muss eine klare Kausalität zwischen der Leistung des Maklers und dem erfolgreichen Abschluss eines Kaufvertrags bestehen. Der Anspruch auf Provision entsteht, sobald das vermittelte Geschäft rechtswirksam ist und wird damit fällig. Ein Vorschuss muss nicht geleistet werden. Als Basis für die Tätigkeit des Maklers gilt der Abschluss eines Maklervertrags, dieser kann mündlich oder schriftlich zustande kommen.

Ein Maklervertrag ist ein privatrechtlicher Vertrag, durch den sich der Immobilieninteressent verpflichtet, dem Makler für die erfolgreiche Vermittlung eines Vertrages eine Maklerprovision zu zahlen. Ein professioneller Makler spricht bereits im Vorfeld seine Vergütung an. talocasa unterstützt Sie gern bei Ihrer Maklersuche und empfiehlt Ihnen einen qualifizierten Makler für Ihr Objekt.

Leistungen des Maklers

Ein seriöser Immobilienmakler sollte sein Geld wert sein und Ihnen viele Aufgaben rund um den Verkauf Ihrer Immobilie abnehmen. Da Sie den Makler bezahlen, sollte Sie unbedingt darauf achten, dass folgende Leistungen erbracht werden:

  • Besichtigung und Bewertung der Immobilie unter Berücksichtigung der Randbedingungen wie Lage, Ausstattung ect.
  • Beschaffung der zur Immobilie gehörenden Unterlagen wie Grundbuchauszüge, Katasterpläne, Baureglements und Zonenpläne oder Verwaltungsverträge bei Mehrfamilienhäusern
  • Umfassende Beratung zu allen Fragen, die Sie rund um den Immobilienverkauf haben
  • Professionelle Objektvermarktung, das heißt Erstellung eines professionellen Exposés in Wort und Bild, Ermittlung der Zielgruppe, Bewerbung der Immobilie über Anzeigen in Online- und Printmedien
  • Terminvereinbarung mit Interessenten
  • Leitung von Besichtigungen
  • Verkaufsverhandlungen und Bonitätsprüfungen
  • Vertragsgestaltung und Teilnahme am Vertragsabschluss
  • Schlüsselübergabe nach dem Verkauf

Wenn Sie einen professionellen Immobilienmakler zum Verkauf Ihrer Liegenschaft suchen, wenden Sie sich gerne an uns. Wir vermitteln Ihnen den passenden Experten aus Ihrer Region, der auf Ihren Objekttyp spezialisiert ist.