Wie in jedem anderen Land ist auch in Österreich der Immobilienpreis in Bewegung. Der Preisanstieg bei heimischen Immobilien ist weiter ungebremst. Wie sich die Immobilienpreisentwicklung auf dem Markt in Österreich jeweils gestaltet, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben klassischen Faktoren wie dem Zinssatz, der staatlichen Bauförderung oder den generellen Kosten für einen Neubau können aber auch politische und wirtschaftliche Aspekte Einfluss auf die Immobilienpreisentwicklung nehmen. Experten schreiben langfristig auch dem demographischen Wandel eine nicht unbedeutende Wirkung für die Entwicklung des Immobilienmarktes zu. Nachfolgend haben wir für Sie einen Überblick über die wichtigsten Faktoren der Immobilienpreisentwicklung zusammengestellt.

Die Zinsentwicklung und andere treibende Faktoren

ImmobilienpreisentwicklungEine der wichtigsten Komponenten im Bereich der Immobilienpreisentwicklung stellt die Höhe der Leitzinsen dar. Sind diese niedrig, wirkt sich das auf den Immobilienpreis aus. Hinzu kommen überzogene Kurse für börsennotierte Immobilien (die sich allerdings mittlerweile wieder normalisiert haben) und eine starke Ausdehnung der Angebote von Geschäftsflächen. Es entsteht ein Ungleichgewicht, das die Preise für Immobilien künstlich ansteigen lässt.

Damit man die Immobilienpreisentwicklung einschätzen kann, ist es wichtig, sich einen Überblick über die hauptsächlichen treibenden Faktoren zu verschaffen. Dies erledigt man als Laie nicht nebenbei, denn es bedarf tiefgreifender Kenntnisse der Immobilien- und Finanzbranche. Zusammenfassend lässt sich außerdem sagen: Die Bau- und die Verkaufstätigkeiten bilden auf der einen Seite die Angebote, während sich die Nachfrage nach der Zinspreisentwicklung, dem Bevölkerungszuwachs und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in einem Land richtet.

Die Hauptmarkttreiber auf dem Immobilienmarkt im Überblick

Genau aufgeschlüsselt, setzen sich die Einflüsse auf den Immobilienpreis nicht nur in Österreich aus diversen Komponenten zusammen. Schon tendenzielle Entwicklungen erlauben aussagekräftige Prognosen. Unseren Fachleuten zufolge sind mögliche Einflüsse auf die Immobilienpreisentwicklung:

  • Konjunktur und Einkommen, abgebildet durch reales Bruttoinlandsprodukt, reale Bauinvestitionen und reales Lohnwachstum
  • Inflation und Zinsen, ersichtlich aus der durchschnittlichen Jahresbesteuerung, dem 3-Monats-Libor EUR und der Rendite für 10-Jahres-Bundesanleihen
  • Bevölkerung und Beschäftigung wie Bevölkerungsanzahl, Beschäftigung und Arbeitslosenquote

Steigender Wohlstand macht günstiges Wohnen möglich

ImmobilienpreisentwicklungAuf den ersten Blick ist es erstaunlich, dass die Immobilienpreise im internationalen Vergleich in den wohlhabenden Städten Österreichs vergleichsweise günstig sind. Anders als man glauben möchte, führt mehr Wohlstand nicht zu höheren Preisen, sondern macht das Wohnen ganz im Gegenteil kostengünstiger. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass in armen Ländern mehr für dieselbe Wohnfläche gearbeitet werden muss als in reicheren Ländern. Dies wiederum bedeutet, dass dort der Wohnraum pro Kopf geringer ist als in Ländern mit hohem durchschnittlichem Einkommen. Die Arbeitszeit, die in großen Städten wie Wien oder Salzburg aufgewendet werden muss, um sich eine bestimmte Wohnungsgröße leisten zu können, entspricht der in anderen Metropolen wie Barcelona, Paris oder München. Wohnen in London, Singapur oder New York ist im Verhältnis fast doppelt so teuer und entspricht dem Niveau armer Entwicklungsländer.

Immobilienpreisentwicklung in Österreich

Beim Verkauf von Immobilien ist eine umfassende Marktkenntnis wichtig. Dies gilt auch dann, wenn Sie die Verkaufstätigkeit vertrauensvoll in die Hände eines Immobilienmaklers gelegt haben. Zum Kundenservice unserer Dienstleister gehört auf Wunsch auch eine verständliche Einführung in die Gesetzmäßigkeiten der Immobilienpreisentwicklung in Österreich oder in Ihrer Region. HAUSGOLD unterstützt Sie gerne bei Ihrer Maklersuche.